SPD stellt Lukas Schlemeyer als Bürgermeisterkandidaten auf

 

v.l.n.r.: Wollen Lukas Schlemeyer (2.v.l.) unterstützen: Bernd Westphal, Werner Preissner, Markus Brinkmann

 

Auf der am Samstag, den 16.02.2019, im Hermann-Busche-Haus in Lühnde stattgefundenen Nominierungskonferenz wurde Lukas Schlemeyer nun offiziell als Kandidat für das Amt des Algermissener Gemeindebürgermeisters gewählt. Das Votum der Mitgliederversammlung fiel einstimmig aus. Somit folgten die Teilnehmer einer Empfehlung des Vorstands und der SPD Kommunalpolitiker aus der Gemeinde.

 
 

Lukas Schlemeyer bei seiner Antrittsrede

Zuvor hatte sich Lukas Schlemeyer durch eine Antrittsrede der Mitgliederversammlung vorgestellt und erste persönliche Ausführungen seiner politischen Ziele dargestellt. Lukas Schlemeyer verkörpert als gebürtiger Algermissener einiges, was der Tradition unserer Gemeinde entspricht. Unverkennbar sind beispielsweise seine katholischen Wurzeln, die ihn vom Messdiener, eine Aufgabe, die ihm stets Freude gemacht hat, bis ins Studium der katholischen Theologie begleitet haben. Dabei entspricht das Bild von Papst Franziskus als Vertreter der Armen und Unterdrückten eher seinem menschlichen und religiösen Verständnis, als die meist altüberbrachte Traditionen der römisch-katholischen Kirche.

Insofern war es nach seinem Studium kein Irrweg, dass er beruflich beim Landhandel Weiterer nicht das Büro, sondern die Arbeit an der frischen Luft wählte. Hier kam er nach eigenem Bekunden mit den hart arbeitenden Menschen ins Gespräch, mit Landwirten, LKW-Fahrern, Handlangern und Kanalschiffern, er lernte den Menschen zuzuhören und ihre Probleme zu verstehen. Wenn er heute als junger Familienvater in Elternzeit seinen kleinen Felix im Kinderwagen durchs Dorf schiebt, sind es oft Gespräche mit den Menschen denen er begegnet, die seine kommunalpolitischen Vorstellungen und Ideen beeinflussen.

Zugegeben, er ist kein gelernter Verwaltungsfachmann, aber er kann auch Verwaltung. Am Ende seines Studiums war er als Obmann an der Leibnitz – Universität für das Wohl und Wehe von gut 20.000 Studentinnen und Studenten zuständig und hat deutschlandweit Studiengänge konzipiert und akkreditiert.  Und richtig ist auch, wie es die HAZ bereits vermeldete, dass er kein politisches Schwergewicht ist.  Aber darum geht es ihm auch nicht.  „Ich möchte nicht nur verwalten, ich will gestalten“, so sein Credo.

Und dann verweist er in seiner Antrittsrede auf einige Schritte, die auch mit seinem Zutun durch SPD im Algermissener Ortsrat und dem Gemeinderat auf den Weg gebracht wurden:

  • Erste Schritte in Sachen Sozialer Wohnungsbau, aktuell nach Abriss des alten Schlichthaus
  • Schaffung einer Hausmeisterstelle für unsere Schulen
  • Einführung eines Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Algermissen
  • Die Einführung des Tempo 30 vor Kitas, dass nach anfänglicher Blockade jetzt von allen unterstützt wird, so sollte es uns jetzt auch gelingen den Landkreis von der Sinnhaftigkeit zu überzeugen.

Lukas Schlemeyer ist sich darüber im Klaren, dass politische Prozesse fast immer langwierig sind, insbesondere wenn man nicht die Mehrheit stellt. Er wünscht sich, dass es anders wäre, aber daran arbeite man schließlich.

Und so gibt es in der Gemeinde vieles zu tun, an dem er auch als Bürgermeister gerne arbeiten würde. Beispielhaft spricht er Themen an, wie die Situation des Baufhofs, die Verkehrsbelastung auf den Durchgangsstraßen, den Sanierungsbedarf der Schulen, die Forderung nach einem Versammlungsraum in Groß Lobke und viele Dinge mehr. Für ihn ist klar, dass sich diese Prozesse in allen Ortschaften wiederspiegeln müssen und sie sich auf gar keinen Fall nur auf die Ortschaft Algermissen begrenzen dürfen. Daran will er arbeiten, allerdings gemeinsam mit Vielen, denn dann - und davon ist er überzeugt - kann es auch gelingen.

 
 
    Kommunalpolitik     Parteileben
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.