Radwegplanung zwischen Bledeln und Ingeln-Oesselse
Die Umsetzung einer landkreisübergreifenden Radwegverbindung zwischen Bledeln und dem zur Region Hannover gehörenden Ingeln-Oesselse ist ein seit vielen Jahren von der Politik angestrebtes Ziel. Über alle Fraktionsgrenzen hinweg wird diese Zielsetzung sowohl vom Algermissener Gemeinderat als auch vom Hildesheimer Kreistag verfolgt.
Um sich einen genauen Überblick über den Stand des Projektes zu verschaffen, kam es zu einem Treffen vor Ort auf der Hannoverschen Straße am Ortsausgang von Bledeln. Von Seiten der für den Radwegebau zuständigen Kreisverwaltung waren der Teamleiter Kreisstraßen, Herr Mathias Blenke, die Amtsleitung der Gebäudewirtschaft, Herr Florian Schwindt und der zuständige komm. Dezernent Herr Hans-Heinrich Waldeck vor Ort.
Die Initiative ging von der SPD-Kreistagsfraktion aus, die mit der Sarstedter SPD-Kreistagsabgeordneten Christel Brede, die auch Vorsitzende des Kreisentwicklungsausschusses ist, sowie dem SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Werner Preissner vertreten war Mit dabei Bledeln`s stellv. Ortsbürgermeister Dietmar Herbst und der Lühnder SPD-Ortsbürgermeister Lars Zeugner.
Die Vertreter der Kreisverwaltung berichteten ausführlich über den Stand der Projektentwicklung und die Gespräche mit den Vertretern der Verwaltung der Region Hannover. Es handelt sich hierbei um ein gemeinsames Projekt, dessen Arbeitsschritte landkreisübergreifend in der Hand der Region oder des Landkreises liegen. So ist für alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Flächen stehen, ausschließlich die Region Hannover verantwortlich, für andere Aufgaben trägt der Landkreis Hildesheim die Verantwortung. Durch die aktuelle Entscheidung der Kreisverwaltung, das Planfeststellungsverfahren einzuleiten, wenn die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Verfügung stehen, wurde ein weiterer wichtiger Etappenschritt erreicht. Das Projekt, so die anwesenden Vertreter der Kreispolitik, sollte nunmehr im vorgegebenen Planungszeitraum in die Umsetzung gebracht werden. Ungeachtet dieses Projekts sollte man im Radwegebau im Landkreis deutlich schneller werden. Gegebenenfalls muss man wie aktuell beim Wohnungsbau über die derzeit vorgegebenen sog. Standards neu sprechen, waren sich die anwesenden Kommunalpolitiker einig.