Bürgermeisterkandidat Lars Zeugner zu Gast beim Gleitz Verlag
Anfang April besuchte Lars Zeugner, Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Algermissen, den Gleitz Verlag in Nettlingen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Karl-Heinz Gleitz und Technik- und Produktionsleiter Oliver Kroll ging es um mehr als einen Kennenlerntermin. Es ging um die Frage, welche Rolle lokale Medien für das Zusammenleben in einer Gemeinde spielen und wie eine kommunale Partnerschaft in Zeiten von Social Media und großen Schlagzeilen aussehen kann.
Der Gleitz Verlag bringt seit 1992 den Algermissener Gemeindeboten heraus. Über drei Jahrzehnte ist das Heft das verlässliche Sprachrohr der Gemeinde geblieben: Vereine, Organisationen, Verbände und Parteien berichten hier regelmäßig über ihre Arbeit - direkt, gedruckt, in die Haushalte.
Für Lars Zeugner war der Besuch auch ein persönliches Signal: „Wer Bürgermeister werden will, muss wissen, wie Kommunikation in einer Gemeinde wirklich funktioniert. Der Gemeindebote erreicht Menschen, die man mit Social Media nie erreichen würde. Das hat einen echten demokratischen Wert." Gleichzeitig denkt er die Kommunikation weiter: „Ich habe konkrete Vorstellungen, wie wir die Menschen in unseren Ortschaften noch stärker mitnehmen können. In Lühnde habe ich eine WhatsApp-Community mit fast 700 Mitgliedern gegründet - Informationen direkt in die Hosentasche. Das kann ich mir für die gesamte Gemeinde flächendeckend vorstellen. Auch digitale LED-Tafeln, wie man sie aus der Stadt bspw. an Bushaltestellen kennt, wären in einer Partnerschaft mit dem Gleitz Verlag eine spannende Möglichkeit."
Karl-Heinz Gleitz und Oliver Kroll ziehen ein positives Fazit: „Ein konstruktiver und offener Austausch in entspannter Atmosphäre. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht. Es wurde deutlich, wie wichtig der Dialog und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und lokalen Medien für unsere Demokratie ist."
Lokale Medien schaffen Öffentlichkeit und Öffentlichkeit ist die Grundlage für politische Teilhabe. Gerade in einer Zeit, in der überregionale Nachrichten das Bild dominieren, sind Formate wie der Gemeindebote unverzichtbar. Sie erinnern daran, dass Demokratie vor der eigenen Haustür beginnt.